| 1891 |
| Herzog Georg II genehmigt August Völler das Meininger Bier "Meininger Hofbräu" benennen zu dürfen. |
1907 |
Die Brauerei erreicht einen Spitzenausstoß von 48.000 hl Bier. Es werden 6 Bier- spezialitäten hergestellt - 60 Personen werden beschäftigt, davon 20 im Fuhrpark. |
1908 |
| verkauft G. Völler die Brauerei an das Bankhaus Wachfeld & Grumbrich in Schmalkalden. Im gleichen Jahr fusioniert die Meininger Brauerei mit der Brauerei Kreuzberg AG, Meiningen. Dadurch erhöht sich der Jahresausstoß auf 65.000 hl Bier. Die Brauerei firmiert unter dem Namen "Vereinigte Brauerei AG Meiningen". |
1922 |
| Durch Stillegung der Brauereien Kloster Heiligenstein, Brauerei August Krah/Schwarza, Brauerei Krautwurst/Struth und der Brauerei A. Sauer in Wasungen bekommt die Meininger Brauerei viele neue Kunden dazu. Die Leipziger Bierbrauerei zu Reudnitz, Riebeck & Co. erwirbt die Aktienmajorität. |
1934 |
| Riebeck & Co. veräußert die Beteiligung an die Kulmbacher Familie Meußdoerffer. |
1947 |
| Die Brauerei Hack AG geht auf in die WB/VEB Vereinigte Brauereien, Meiningen. |
1949 |
| Nach dem Krieg firmiert das Unternehmen unter dem Namen VEB Vereinigte Brauereien Meiningen. |
1964 |
| wird die Meininger Likörfabrik in das Unternehmen integriert. |
1971 |
| Die Brauerei wird in das Getränkekombinat Rennsteig eingebunden und fungiert als Stammsitz des Kombinates. |
1988 |
| wird ein Ausstoß von 180.000 hl Bier, 30.000 hl Spirituosen und 80.000 hl alkoholfreier Getränke erreicht. |
1990 |
| Unter der Leitung der Treuhand wird nach Öffnung der innerdeutschen Grenze das Unternehmen umbenannt in "Brauerei Meiningen". Mit 17.000 hl Bier kommt es zum absoluten Absatztiefpunkt. Die Produktion an alkoholfreien Getränken und Spirituosen wird eingestellt. |
1992 |
| kauft die Schickedanz-Unternehmensgruppe aus Fürth das Unternehmen von der Treuhand. Die Lage erholt sich und der Absatz steigt auf ca. 20.000 hl Bier. Das Brauhaus Meiningen GmbH + Co.KG. wird als Tochtergesellschaft der Patrizierbräu, Nürnberg, geführt. Insgesamt investiert die Schickedanz-Gruppe 18 Mio. DM in Technik und 4 Mio. DM in die Finanzierung von Absatzstätten. |
1994 |
| Der Ausstoß erhöht sich auf 35.000 hl Bier. Schlüsselprodukt ist Meininger Pils, mit einem Anteil von über 70 % am Gesamtausstoß. |
1995 |
| wird die Brauerei an den Koblenzer Investor Dr. Roland Müller verkauft. Insgesamt werden etwa 40.000 hl Biere produziert. |
1996 |
Das Unternehmen beschäftigt ca. 40 Mitarbeiter und produziert mittels der Integration der Brauprozesse aus der übernommenen Thuringia-Brauerei, Mühlhausen, Riebeck-Brauerei, Gera und der Wartburg-Brauerei, Eisenach ca. 125.000 hl Bier. Mit Vorstellung der Meininger Brauspezialitäten profiliert sich das Unternehmen als regionaler Nischenspezialist und Bierspezialitätenbrauer. Die Investitionen in Marketing und Vertrieb betragen mehr als 2 Mio. DM. Insgesamt 19 Biersorten werden produziert. Das Unternehmen firmiert unter dem Namen "Meininger Privatbrauerei Müller GmbH + Co.KG". |
1998 |
| beantragt das Unternehmen die Gesamtvollstreckung und produziert bis 1999 unter dem Sequester mit gleicher Intensität weiter. |
1999 |
| erfolgt die Übernahme der Brauerei durch Herrn Klaus Weydringer, Sohn einer fränkischen Brauerfamilie aus Roth. |
Heute |
stellt die "Meininger Privatbrauerei GmbH & Co. KG" mit insgesamt 17 Sorten Bier und Mischgetränke ca. 80.000 hl untergärige Biere her. Der Abnehmerkreis ist überwiegend in den neuen Bundesländern zu finden. Erste überregionale Anstrengungen im norddeutschen Raum zeichnen sich erfolgreich ab. Meininger Biere werden ausschließlich in zwei verschiedenen Mehrwegglasgebinden und in KEG-Fässern abgefüllt. Bierbrauen erfordert heute Verantwortung für regionale Umweltprobleme und die globale ökologische Entwicklung. Der Umweltschutz muß effizient und kostenbewußt realisiert werden. In diesem Rahmen führte die Brauerei ein Umweltmanagementsystem nach EMAS II ein. Auch ist sie "Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000-12". Grundlagen der Geschäftstätigkeit bilden neben der Qualität der Biere, Service, Pünktlichkeit, Vertrauen und Kundenzufriedenheit. Im wesentlichen stellt jedoch die Qualität seit jeher das wichtigste Bindeglied zu den Kunden dar. |
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